Führungslos in die Krise

Führungslos in die Krise

COVID-19 breitet sich weiter in Deutschland aus, Millionen Migranten stürmen die Griechische Grenze und Erdogan versucht Gelder für seine Kriege zu erzwingen.

Die Krisen, die Europa und Deutschland bedrohen, nehmen immer weiter zu und haben in den letzten Wochen an Dynamik gewonnen. In solch bedrohlichen Zeiten brauchen wir einen Kanzler der sich dem aktiv entgegenstellt. Unverständlich ist, dass sich Frau Merkel für diese Bedrohungen nicht zu interessieren scheint. Sie verwaltet wie eh und je die Bundesregierung und verweigert sich so einem aktiven Katastrophenmanagement. Wie 2015 wartet sie darauf, dass unsere eigenen Grenzen dem Ansturm nicht mehr Herr werden können und manövriert mit verschlossenen Augen durch die Krisen. Dabei könnte sie schon jetzt dafür sorgen, dass die Griechische Regierung bei dem Schutz unserer EU-Außengrenzen unterstützt wird. Frau Merkel setzt momentan eher darauf, mit dem Despoten Erdogan einen weiteren „Deal“ auszuhandeln, der uns wieder auf den Kopf fallen wird.

Die Überforderung unserer Kanzlerin mündet in ihrer Unfähigkeit, die COVID-19 Epidemie in Deutschland aktiv zu begleiten. Es wäre ein Zeichen der Hoffnung, wenn sich die Kanzlerin an die Spitze der Krisenstäbe setzen und ihre Führungsstärke beweisen würde. Dabei ist es völlig gleich, ob die Krise künstlich dramatisiert wird. Wichtig ist, dass es Menschen in Deutschland gibt, die verunsichert sind und wir sie nicht mit ihren Ängsten allein lassen sollten.

Durch ihr untätiges Schweigen erreicht Frau Merkel nur eins: Die Angst steigt und die Politik verliert weiter an Ansehen.

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