Steckbrief

·       46 Jahre alt

·       wohnhaft in Uelzen seit über 20 Jahren

·       aufgewachsen in Ahrensburg

·       verheiratet, 2 Kinder

·       anthroposophischer Heilerzieher

·       Bürokaufmann

Wofür ich mich im Landtag einsetzen werde:
Unter den Gesichtspunkten der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und vor allem Pragmatismus, statt ideologisch motivierter Entscheidungen, werde ich die Anliegen der Bürger im Landkreis vertreten.

Besonders wichtig sind mir dabei folgende Themen:

Energie, Umweltschutz, Mobilität: Es muss ein Energiemix mit Vernunft und Augenmaß zur sicheren und bezahlbaren Versorgung sichergestellt werden. Gerade in Zeiten von propagierter Elektromobilität ist die Bereitstellung grundlastfähiger, aber auch günstiger Energie oberstes Gebot – auch zur Sicherung der Industrie und damit von Arbeitsplätzen. Denkverbote und Scheuklappen zu diesem Thema akzeptiere ich nicht.
Mein eigener Beitrag zum Umweltschutz besteht in meiner Passion zum Radfahren. In der Stadt und den umliegenden Orten kann man für kleinere Erledigungen alles mit dem Fahrrad erreichen. Natürlich trifft das nur auf persönliche Belange zu, Einkäufe und Transporte müssen weiterhin mit verbrennermotorisierten Fahrzeugen möglich sein, ohne diese zu verteufeln.
Den Bau einer Bahntrasse durch den Uelzener Stadtwald lehne ich strikt ab. Hingegen ist der Bau der A39 ein Projekt, das ich sehr befürworte, ebenso wie den weiteren Ausbau auch der Verkehrsinfrastruktur auch im öffentlichen Nahverkehr.

Landwirtschaft: Unsinnige Verordnungen machen Landwirten an vielen Stellen das Leben schwer und so haben Etliche von ihnen kaum noch ein angemessenes Einkommen, obwohl sie einen so wichtigen Beitrag für die Ernährung unserer Bevölkerung leisten. Die Arbeit der Landwirte wird wenig wertgeschätzt, dies gilt es zu ändern. Konzepte des „Hofladens“ und regionale Angebote ohne lange Lieferketten sind zu fördern – sowohl aus Umweltschutz- wie auch aus Tierwohlgründen. „Lokal statt global“!

Jugend: Viele junge Menschen zieht es aus dem Kreis fort in die Ballungszentren. Ländliches Leben wird oftmals nicht als erstrebenswert empfunden. Die Bemühungen der Kreispolitik werde ich dahingehend gern auf Landesebene unterstützen und so für eine Zukunft mit Nachwuchsfachkräften arbeiten, die sich mit der Region identifizieren und sich deshalb auch im Kreis Uelzen engagieren wollen. Dazu gehört auch, Jugendliche aus dem kriminellen Milieu fernzuhalten, gerade in einer ländlich geprägten Region ist das noch möglich. Dazu sollten Förder- und Präventionskonzepte erarbeitet bzw. ausgebaut werden. Die Jugend ist das Potential der Zukunft, fördern und fordern wir sie!

Migration: Reguläre Arbeitsmigration von Fachkräften befürworte ich ausdrücklich, um dem demografischen Wandel zu begegnen. In der Hauptsache muss es endlich wieder um die Steuerzahler gehen, die das Land am Laufen halten, egal wo sie herkommen. Menschen mit ausländischen Wurzeln sind mir ebenso willkommen wie meine Landsleute, so sie sich denn bemühen, sich in unserer Gesellschaft zu integrieren. Es muss aber auch offen über die Kehrseite, die ungesteuerte Migration in unsere Sozialsystem und die schweren Folgen daraus gesprochen werden. Auch kriminelle Zuwanderer und zunehmend gefährliche Clanstrukturen dürfen nicht länger verharmlost oder die Benennung dieser Gefahr als „rechts“ abgetan werden. Damit ist niemandem geholfen. Diese Sichtweise wird nur vom links-grünen Spektrum als „rechts“ gebrandmarkt. Für jeden, der seine Umgebung durch die Realitäts-Brille sieht, ist das die vernünftige Mitte und dringend geboten, um selbst nach dem „Point of no return“ einen Teil der deutschen Identität zu bewahren. Keine andere Partei setzt sich für den Erhalt unserer Kultur und Identität ein. Eher wird versucht, diese Begriffe durch Bevormundung und „Erziehung“ aus den Köpfen der Menschen zu bekommen.

Finanzen und Steuern: Grundsätzlich stehe ich Steuererhöhungen sehr skeptisch gegenüber. Die Abgabenlast in Deutschland ist europaweit die Zweithöchste. Der Staat handelt schon seit Jahrzehnten in weiten Teilen auf Basis fragwürdiger Prioritäten mit unseren Steuereinnahmen, deutlich sichtbar an Investitionen, die der Bevölkerung keinen Mehrwert bringen und inflationäres Verschenken unseres erarbeiteten Wohlstands ins Ausland. Soweit das auf Landesebene möglich ist, werde ich mein Veto einlegen um die Belastung der Bürger in diesen schwierigen Zeiten nicht noch mehr zu erhöhen. Vielmehr müssen Bund und Länder mit den Steuereinnahmen besser wirtschaften, um auch in Ausnahmesituationen handlungsfähig zu sein.
Ein Thema, das etliche Uelzer umtreibt, sind die Straßenausbaubeiträge. Die Umlegung der Beiträge nur auf Anlieger ist bei allgemein befahrbaren Straßen höchst ungerecht. Um dieses Thema kann ich mich im Landtag endlich kümmern und das Beste für die Betroffenen herausholen.

Unser Landkreis ist ein kleines Paradies zwischen den Ballungszentren. Man kennt sich, meistens herrscht Harmonie und es gibt viel wunderschöne Natur. Außerdem haben wir alles, was man zum Leben braucht. Hier ist die Welt noch in Ordnung und ich werde dafür arbeiten, dass es so bleibt.

Was mir persönlich, unabhängig von politischen Themen noch sehr wichtig ist: Der Zusammenhalt in der Gesellschaft! Von der Mehrheitsmeinung abweichende Standpunkte werden seit Jahren als feindlich wahrgenommen, gar aus dem demokratischen Diskurs entfernt. Verstärkt wurde diese Spaltung noch durch polarisierende Themen wie Corona und nun durch die Ukraine-Krise. In den uns bevorstehenden schweren Zeiten halte ich es für dringend angezeigt, uns wieder gegenseitig als Menschen mit unterschiedlichen Meinungen zu akzeptieren und so wieder zu einem freundlicheren Miteinander zurückzukehren. Selbstverständlich schließt dieser Wunsch alle hier lebenden, friedlichen Menschen ausnahmslos ein. Damit einher geht mein Engagement in der ideologiefreien Bekämpfung jeglichen Extremismus´ zur Stärkung unserer Demokratie. Wir können uns nur gegenseitig vertrauen, wenn wir uns alle auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bewegen.

Gerne dürfen mir die Bewohner des Landkreises Uelzen ihre Anregungen für die Arbeit im Landtag jederzeit zukommen lassen, denn ich möchte nicht Politik für eine realitätsfremde Ideologie, sondern Sachpolitik für die Bürger und ihre Anliegen machen.
Die politische Landschaft kann man aktuell so beschreiben: „Alles was nicht blau ist, ist grün“. Das bringt niemanden mehr weiter. Es gibt eine Alternative. Für Uelzen. 

Besuchen Sie auch meine Facebook-Seite für aktuelle Beiträge oder schreiben Sie mir eine Mail wenn Sie Fragen oder Anregungen haben.